Montag, 30. März 2015

AromaPraktikerIn für Achtsamkeit und Selbstpflegekompetenz

In den letzten beiden Jahren haben sich immer mehr Menschen für das Thema Aromatherapie und -pflege interessiert. Dabei kamen viele dieser Menschen nicht aus dem pflegerischen Umfeld - sie hatten sozusagen nicht die Absicht die Aromapflege/-therapie in Krankenhäuser, Pflegeheimen oder Hospizen anzuwenden.
Durch viele Gespräche konnten ich und meine Teamkollegin Gertrud Schneider  herausfinden, dass es um Selbstpflege und -fürsorge, sowie um Stressmanagment und um Achtsamkeit geht.

Dies hat mich dazu veranlasst in Zusammenarbeit mit Gertrud Schneider unser Qualifzierungs- und Ausbildungsangebot zu erweitern und somit ein Angebot für alle an der Aromatherapie/-pflege interessierten Menschen zu schaffen.

Diese Fortbildungsreihe bietet die Möglichkeit
  • eigene Selbstpflegekompetenz zu erlernen
  • gesundheitspraktisch zu beraten
  • sich beruflich zu verändern z.B. mit einer eigenen "Gesundheitspraxis"
  • uvm.


Solarplexus-Kompresse

bei Stress
5 ml Johanniskrautöl
2 Tropfen Ho-Blätter
2 Tropfen Grapefruit

 




Körperöl

„Fit für den Frühling



25 ml Sesamöl

25 ml Pflanzenöl nach Wahl

4 Tropfen Wacholderbeeröl

3 Tropfen Rosengeranie

2 Tropfen Zypresse

4 Tropfen Bergamotte

2 Tropfen Zeder



Aroma-Praktikerin für Achtsamkeit & Selbstpflegekompetenz

Diese Seminarreihe richtet sich an Menschen, welche ihre eigene Achtsamkeit und Selbstpflegekompetenz stärken oder andere Menschen diesbezüglich beratend unterstützen möchten.
Die Qualifizierung umfasst 72 Unterrichtsstunden und einen Abschlußtag, mit der Vorstellung eines eigen erarbeitenden Konzeptes zur Achtsamkeit & Selbstpflegekompetenz und kann wenn gewünscht noch um die Zusatzqualifizierung zum Gesundheitspraktiker BfG und/oder um die Duftkommunkationsmodule mit Christine Lamontain erweitert werden.

Folgende Seminare werden hierfür benötigt:

* Basisseminar Aromapflege (2 Tage)
* Aromapflege von Frau zu Frau - hier bin ich - hier darf ich sein
* Aromapflege für die Psyche
* Basisöle & Mazerate
* Aromapflege für "MICH"
* Aromaküche
* Vom "Selbstpflegedefizit" zur "Selbstpflegekompetenz" (2 Tage)

Nach dem Basisseminar kann die Reihenfolge der Seminarmodule frei gewählt werden.

Folgende Termine stehen 2015 schon zur Verfügung:

Basisseminar Aromapflege
16./17. Juni 2015
15./16. September 2015
17./18. November 2015

Aromapflege für die Psyche
01. Juli 2015
27. Oktober 2015

Basisöle & Mazerate
19. Mai 2015
25. November 2015

Aromapflege für "MICH"
16. April 2015
19. November 2015

Aromaküche (in diesem Jahr mit Maria Kettenring)
23. September 2015


Sonntag, 22. März 2015

Gute Neuigkeiten und mehr......


Foto Christine Lamontain copyright
Seminarreihe Duftkommunikaton/Duftkreismodell wird fortgesetzt   

Nach dem erfolgreichen Start der Zusatzqualifikation zur Gesundheitspraktikerin/zum Gesundheitspraktiker BfG im letzten Herbst – werden wir bei ViVere nun einen weiteren Meilenstein in unserem zusätzlichen Seminarangebot legen.

In Zusammenarbeit mit Christine Lamontain bieten wir eine in Deutschland einmalige Seminarreihe zum Thema Duftkommunikation und Duftkreismodell (nach Martin Henglein) für Pflegende an. 

Bei der Duftkommunikations- und Duftkreismethode erlernen Sie anhand von Riechtests mit Ihren Klienten/Bewohnern/Patienten die passenden ätherischen Öle zu finden. Anhand von Reaktionen erkennen Sie warum bestimmte Öle „passen“ oder auch nicht. Bestimmte Reaktionsmuster können Auskunft über die jeweilige Situation von Klienten/Bewohnern/Patienten geben. Sie lernen in diesem Seminar verantwortungsvoll mit den Ölen und der Ölauswahl umzugehen, zudem lernen Sie Bereiche der Psycho-Aromatherapie kennen.

Gesundheitspraktische Kommunikation und interessante Selbsterfahrungsmomente sind Bestandteile dieser Art der Duftkommunikation. Damit lassen sich Brücken zum Menschen und somit auch zum Patienten wertschätzend und achtsam bauen. Auch die Wertschätzung und Achtsamkeit von sich selbst (den Pflegenden) wird gestärkt.
Inhalte:
  • Aromaselbstpflege für Pflegende
  • gesundheitspraktische Kommunikation
  • Lebensqualität in jeder Lebensphase und Genussfähigkeit über das Riechen erfahren
  • Stärkung und Unterstützung der eigenen Gesundheitskompetenz und Vermittlung dieser an den Patienten
  • Selbstwahrnehmung wecken, stärken und entwickeln
  • Rechtsgrundlagen für ein sicheres Arbeiten in Deutschland
  • Erarbeiten von Texten für Werbung, Klienteninformation und Standard Situationen in der eigenen Praxis
  • Selbsterfahrungsmomente
  • Gruppenarbeit und Übungen mit Dufterfahrungen
Termine:
Modul 1 Duftkommunikation und Duftkreismethode
22./23. Juni 2015
03./04. November 2015
01./02. Februar 2016 
 
Aufbaumodul 1
Voraussetzung Modul 1
25./26. Juni 2015
04./05.Februar 2016

Aufbaumodul 2
Voraussetzung Modul 1
01./02. April 2016

Zertifizierungstage zum Gesundheitspraktiker BfG: 21.-23.10.15 oder 10.-12.03.16

Logo Christine Lamontain copyright


Herbstliche Aromavitalküche

Workshop Aromaküche
am 23. September 2015
Referentin: Maria Kettenring

Eine Fülle an Früchten, Gemüse, Kräutern und Gewürze stehen uns in dieser Jahreszeit zur Verfügung. 
Gekonnt eingemacht, eingelegt und konserviert können Sie die Würze des Sommers mit Hilfe der ätherischen Öle einfangen. Vom asiatisch angehauchten Kürbissüppchen bis zur raffinierten Apfeltarte ein Wonne an Köstlichkeiten.

Seminarpreis: 145,--€

·      Aromaküche in Tradition und Moderne - Hintergründe, Wirkung und Nutzen
·      Raffinierte Würzkunst: Blütensalze, Orangenpfeffer, Gewürzöle, Gesundheitselixiere, Sirupe und Liköre zubereiten -  ein mobiles Würzbord für zu Hause
·      Aromafeines Blanchieren und Konservieren von Gemüse und Obst Chutneys süß und salzig, Marmeladen Pasten und Dips
·      Herbstliches Fingerfood

Aroma-Schoki

Bereiten Sie einen warmen Kakao zu. Fügen Sie dann einen Tropfen Vanille und einen Tropfen Orangenöl hinzu. Zum Schluss kann man die Mischung mit einem Handaufschäumer noch etwas schaumig schlagen.

Tonka-Kuschelzucker
150 gr Rohrohrzucker
10 Tropfen Tonkaextrakt
8 Tropfen Kakaoextrakt 


Weitere Seminarhighlights im Jahr 2015
Praktisches Mischen in der Duftwerkstatt
von Cremes, Salben und Zäpfchen
Referentin: Maria Kettenring                                                    
24. November 2015
Aromapraktik für Hunde-
ein Seminar für Fellnasenliebhaber
Referentin: Gabriele Sievers    (klick hier)                                              
09. Juni 2015
Aromapflege für MICH-
Selbstpflege und Prävention
Referentinnen: Gertrud Schneider & Sabrina Herber               
16. April 2015
07. Juli 2015
  Aromatherapie/-pflege für Kinder-
  verantwortungsvolle Anwendung ätherischer Öle in jedem Alter
Referentin: Sabrina Herber                                                       
25. September 2015

Aromatogramme
  Referentin: Dorothea Hamm
Termin: 22. September 2015



Kennen Sie Probleme mit resistenten Keimen?
Können hier ätherische Öle helfen?

Eine gute Möglichkeit, resistente Keime wirksam zu bekämpfen, ist die Arbeit mit dem Aromatogramm. Dabei werden  die pathogenen Keime auf einer Platte gezüchtet und dann bestimmt  welche ätherischen Öle hier einen Hemmhof entwickeln.
In diesem Kurs lernen Sie kompetent mit dem Thema Aromatogramm umzugehen.
Mit ätherischen Ölen können Sie auf verschiedenen Wegen, den Heilungsprozess unterstützen. Zum Einen kann die Antibiotikaresistenz der Bakterien verringert werden, zum Anderen haben die ätherischen Öle auch eine eigene antibakterielle, antivirale und antimykotische  Wirkung. Ätherische Öle können auch Schleim verflüssigen, Venen stabilisieren, Juckreiz stillen und sie haben noch viele andere positive Wirkungen auf den Körper; nicht zuletzt riechen sie gut und verbessern unser Wohlbefinden.
In diesem Kurs werden auch die Inhaltsstoffe von einigen wichtigen ätherischen Ölen besprochen.
Sie lernen, an Hand von mehreren Fallbeispielen, Rezepturen für Patienten zu entwickeln und ganzheitlich eine Rund-um-Versorgung für den Patienten zu erstellen.


Seminarpreis: 140,--€ 

Anmeldung und Infomaterial zu allen Seminaren unter: 
info@vivere-aromapflege.de 


Montag, 2. März 2015

Ätherische Öle von Frau zu Frau

Früher wurde das Wissen um die Frauengesundheit von Generation zu Generation weitergegeben, von Mutter zu Tochter. Heute jedoch fühlen sich viele junge und auch ältere Frauen mit sich und ihren kleinen und großen Problemen oft alleine gelassen.  Es ist jedoch oft möglich mit einfachen Anwendungsmöglichkeiten nicht nur bei Beschwerden sich selbst zu helfen, sondern wie Sie aktiv im Alltag präventiv sich und Ihrem Körper „Gutes“ tun können.
Frauen vertrauen seit jeher den Heilkräften der Natur. Ihre Anwendung ist seit menschengedenken bekannt und wurde schon in der Antike genutzt. Schon damals wussten die Menschen, dass er nur gesund sein kann, wenn sich Körper und Seele in ganzheitlicher Sichtweise im Einklang befinden.

Heute spricht man in der Medizin auch von der Psychoneuroimmunologie - was soviel bedeutet wie:
Körper - Seele - Geist sollten im Einklang sein, denn nur dann "laufen wir rund".

Frauen sind anders - in vielerlei Hinsicht - nicht nur äußerlich - nein auch aus medizinischer Sicht.
 
Der wohl größte Unterschied zwischen Mann und Frau wird durch die Hormone bestimmt, z.B. sind beide Gehirne unterschiedlich strukturiert.  
Geht es um psychosoziale Belastungen wie Beruf, Familie, Stress am Arbeitsplatz uvm. reagieren Frauen oft viel sensibler als Männer. Frauen achten mehr auf eine gesunde Lebensweise und suchen früher einen Arzt auf als Männer. Dies führt auch oft dazu, dass körperliche Beschwerden häufiger von Ärzten als "psychosomatisch" diagnostiziert und eingeordnet werden. 

In einer Studie des Allensbacher Institutes  zeigte sich, dass eines der beliebtesten Gesprächsthemen bei Frauen die  Gesundheit ist.

Stress spielt eine sehr wichtige Rolle in Bezug auf Schmerzsymptome. Dieser wird durch die Doppelbelastung der Frau (Familie, Beruf, Haushalt, Angehörigenpflege usw.) ausgelöst. Bekannt ist seit langem, dass Stress den Schmerz verstärkt, seelisch wie körperlich.
Dies gilt auch für Schmerzen während der Menstruation und Hitzewallungen. Doch jede Frau hat die Möglichkeit durch Bewegung wie z.B. Joggen, Walken, Schwimmen usw. etwas dagegen zu tun, dies ist sogar wissenschaftlich belegt.
Chronischer Stress führt zu erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Kortisol, dies kann durch verschiedene „Kettenreaktionen“ bei Dauerstress schließlich zu einem Abfall des „Glückshormons“ Dopamin führen. Auf lange Sicht hemmt ein erhöhter Kortisolspiegel im Blut auch das Immunsystem.
Durch regelmäßige Entspannung dämpft die nervliche Überreizung („relaxation response“ = Entspannungsantwort).


 Wichtig aus der phytotherapeutischen Sicht ist die Stärkung der Leber als wichtigstes Stoffwechselorgan.

Warme Leberkompresse
2 Eßl. Johanniskrautöl
2 Tropfen Rosmarin verbenon
1 Tropfen Limette




Schlafstörungen (nervös bedingt)
Sind die Schlafstörungen nervös bedingt, also liegt keine körperliche Erkrankung zu Grunde, wird diese durch Stress oder auch hormonelle Störungen verursacht, dann können naturheilkundliche Therapien hilfreich angewendet werden.
Gerade die Anwendung von Heilpflanzen bei Schlafstörungen besitzt eine lange Tradition, zudem werden sie viel besser vertragen und machen nicht abhängig wie manche synthetischen Schlafmittel.


  • Lavendel fein (nicht bei ungeklärten Situationen, die uns am Schlafen hindern)
  • Melisse (geringe Dosierung, max. 1 %ig)
  • Rose (Unruhe begleitet mit nervösem Herzklopfen)
  • Narde (kombiniert mit Lavendel und Ylang-Ylang)
  • Sandelholz (auch bei psychischer Anspannung und daraus folgender Schlaflosigkeit)

 

Warzen im Intimbereich
Warzen im Intimbereich werden durch Viren verursacht, in diesem Fall erfolgte die Ansteckung womöglich in der Sauna und im Thermalbad. Der Arzt schlug eine Abtragung der betroffenen Stellen vor, dies war jedoch nicht erwünscht. Bei dieser Art von Viren empfiehlt es sich mit aldehydhaltigen ätherischen Ölen zu arbeiten wie z.B. Lemongrass, Zitronenmyrte, Melisse, Eukalyptus citriodora oder Litsea.

Aldehyde:
  • antiviral
  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • beruhigend auf das Nervensystem (bei entsprechender Dosierung)
  • gefäßerweiternd
  • evtl. haut- und schleimhautreizend


Folgende Mischung wurde erfolgreich angewendet:

50 g Kokosfett
3 Tr. Eukalyptus citriodora
2 Tr. Lemongrass
3 Tr. Melisse
2 Tr. Lavendel fein
2 Tr. Teebaum
3 Tr. Manuka

2 x tägl. betroffene Stellen einreiben


Eines der wichtigsten ätherischen Öle bei hormoneller Dysbalance ist das Muskatellersalbei-Öl.

Hierzu gibt es folgende Studie:


Studie
24 Frauen mit sorgfältig überprüften Menstruationskrämpfen/Schmerzen erhielten 3% ätherische Öle in einer duftneutralen Cremegrundlage (2:1:1): Lavendelöl (Lavandula angustifolia), Muskatellersalbeiöl (Salvia sclarea) und Majoranöl (Origanum majorana). 24 Frauen mit der gleichen Art Schmerz erhielten eine synthetisch beduftete Rezeptur. Die Teilnehmerinnen beider Gruppen mussten sich täglich den Unterbauch einreiben: vom Ende der vorherigen Menstruationsblutung bis zum Beginn der neuen Blutung, also einen ganzen Zyklus lang.
In der Ätherisch-Öl-Gruppe war die Schmerzdauer von 2,4 Tagen auf 1,8 Tage statistisch signifikant reduziert. Ob die Schmerzintensität auch nachließ, wurde leider in der mir vorliegenden Zusammenfassung (Abstract) nicht notiert. Der positive Effekt wird auf die vier Inhaltsstoffe Linalylacetat, Linalool, Eucalyptol und β-Caryophyllen zurück geführt. [Ou MC, Hsu TF, Lai AC, Lin YT, Lin CC. Pain relief assessment by aromatic essential oil massage on outpatients with primary dysmenorrhea: a randomized, double-blind clinical trial. J Obstet Gynaecol Res. 2012 May;38(5):817-22]
(Quelle: Eliane Zimmermann)


Auch bei typischen Stimmungsschwankungen wärend des Zykluses kann Muskatellersalbei in verschiedensten Mischungen und Anwendungen eingesetzt werden.


PMS-Roll-on

10 ml Jojobaöl
4 Tropfen Muskatellersalbei Salvia sclarea, östrogenartige Wirkung durch den Inhaltsstoff Diterpenol
4 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Petit Grain Mandarinier

auf Puls oder Solarplexus aufgetragen, hebt die Stimmung, auch bei jugendlichen Mädchen geeigne
 

Roll on „Nicht zickig sondern zackig“
10 ml Jojobawachs
4 Tropfen Bergamotte
3 Tropfen Muskatellersalbei
3 Tropfen Grapefruit

Bei Menstruationkrämpfen können warme Ölkompressen mit einer Mischung von Muskatellersalbei, Lavendel fein und Majoran ihre entkrampfende Wirkung entfalten.

Wer mehr über den Einsatz ätherischer Öle von Frau zu Frau wissen erfahren möchte, kann dies bei unserem Workshop am 01. April 2015 (kein Aprilscherz) ab 18.00 Uhr im ViVere Seminarhaus tun.

Anmeldung und Info´s unter info@vivere-aromapflege.de


Buchempfehlung
Die neue Pflanzenheilkunde für Frauen von Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Natascha von Ganski klick hier
Das Frauen-Gesundheitsbuch: Wo Naturheilverfahren wirken, wann Schulmedizin nötig ist von
Prof. Dr. Ingrid Gerhard klick hier


Montag, 2. Februar 2015

Aromatherapie bei Halsschmerzen

Zurzeit ist eine heftige Erkältungswelle im Umlauf. Auffällig dabei ist, dass die meisten Betroffenen über heftige Halsschmerzen klagen.

Gerade bei Halsschmerzen gibt es in der Aromatherapie einige hilfreiche ätherische Öle und andere gute sogenannte "alte Hausmittel".

Optimal wäre schon bei den ersten Anzeichen wie z.B. kratzen im Hals schon mit der Behandlung zu beginnen - in diesem Stadium sind Halsschmerzen relativ gut zu behandeln und es handelt sich meist noch nicht um einen bakteriellen Infekt.

Folgende antivirale ätherische Öle können im Gurgelsalz, zum Inhalieren oder zum Einreiben verwendet werden:

  • Ravintsara (Cinnamomum camphora)
  • Teebaum (Melaleuca alternifolia)
  • Niaouli (Melaleuca viridiflora)
  • Salbei (ketonarm) (Salvia officinalis)
  • Thymian linalool (Thymus vulgaris ct. linalool)
  • Thymian thujanol (Thymus vulgaris ct. thujanol)
  • Zitrone (Citrus lemon)
  • Bergamotte (Citrus bergamia)
  • Cajeput (Melaleuca leucadendra, M. cajeputii)

Sollten die Halsschmerzen zu spät behandelt werden und sich doch Bakterien dazugesellen kann die Liste der ätherischen Öle wie folgt erweitert werden:

  • Neroli (Citrus aurantium ssp. aurantium)
  • Ho-Blätter (Cinnamomum camphora) -> vor allem bei Atemwegserkrankungen bei Kindern
  • Manuka (Leptospermum scobarium)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Palmarosa (Cymbopogon martinii var. motia)
  • Eukalyptus globulus (Eucalyptus globulus)
  • Eukalyptus staigeriana (Eucalyptus staigeriana) -> für Kinder gut geeignet, da wenig 1,8-Cineol
Weitere wichtige alternative Heilmittel sind bei Halsschmerzen Salz und Manukahonig.
Sollten keine ätherischen Öle im Haushalt vorhanden sein, so findet man jedoch überall Salz - und damit kann man sich den Halsschmerzen schon stellen. Eine einfache Gurgellösung mit Salz und Wasser lindert Halsschmerzen.
Früher hat man mit Salzwasser auch Halswickel gemacht.

Der Manukahonig kommt aus Neuseeland ihn gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt zu kaufen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es unterschiedliche Qualitäten mit unterschiedlichem Wirkungsgrad gibt.
Hochwertiger Manuka-Honig trägt die Bezeichnung UMF mit Zahlen von 10 bis 16 (Unique Manuka Faktor, geschütztes Markenzeichen von der Firma Comvita) oder MGO mit Zahlen von 30+ bis 550+ (Methylglyoxal, geschütztes Markenzeichen von der Firma Manuka Health).(Quelle Eliane Zimmermann)
Diese beiden Siegel wurden eingeführt, da nicht jeder Manukahonig eine antibiotische Wirkung zeigt.
Je höher die UMF oder MGO Zahl desto teurer ist der Honig - zur Zeit zahlt man beispielsweise für MGO 400+ im 250 g Glas ca. 44,--€.
Meiner Meinung nach lohnt sich die Anschaffung, der Honig wird nur bei Bedarf teelöffelweise genommen und hält sich bei richtiger Lagerung jahrelang.
Bei Halsschmerzen oder anderen Infekten wird 2 - 3 mal täglich ein Teelöffel genommen, man lässt ihn langsam im Mund zergehen. Der Manukahonig schmeckt allerdings nicht wie das ätherische Öle, sondern fast so wie normaler Honig. Er sollte nicht in heiße Getränke gerührt werden.

Bestellen kann man ihn z.B. bei Amazon oder der Firma Topfruits.

Ich persönlich nehme bei Halsschmerzen 2 - 3 tägl. einen Teeflöffel Sanddornfruchtfleischöl pur ein, es wirkt entzündungshemmend, schleimhautregenerierend und leicht schmerzlindernd.

Schüttelemulsion mit Sanddornfruchtfleischöl in eine Sprühflasche füllen

25 ml Rosenhydrolat
5 ml Sanddornfruchtfleischöl
1 Tropfen Neroli
zum besprühen der Mundschleimhaut und des Rachens.

Gurgelsalz
Grippaler Infekt zuerst nur mit Halsschmerzen und Fieber verbunden
100 g Meersalz
4 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Zitrone
2 Tropfen Manuka
1 Tropfen Ravintsara

davon 1 Teelöffel auf ein halbes Glas Wasser, mehrmals täglich gurgeln

Halsbalsam, auch zum entstauend der Lymphe

40 g Sheabutter (bei max. 35° C langsam schmelzen)
10ml Johanniskrautöl
2 Tropfen Thymian thymol (für Kinder Thymian linalool)
10 Tropfen Cajeput
5 Tropfen Manuka
3 Tropfen Zeder
2Tropfen Ravintsara

Mundspray, auch zum befeuchten der Schleimhäute
45 ml Pfefferminz-, Teebaum- oder auch Rosenhydrolat
5 ml Solubol (rein pflanzlicher Emulgator) klick hier
1 Tropfen Zitrone
1 Tropfen Bergamotte
2 Tropfen Manuka

Erkältungshonig z.B. zum süßen von Salbeitee
500 g Biohonig
1 Tropfen Thymian thymol
3 Tropfen Thymian linalool
4 Tropfen Zitrone
davon einen Teelöffel in lauwarmen Tee

Um Ansteckung zu vermeiden trage ich derzeit eine kleine Sprühflasche mit einem desinfizierenden Handspray bei mir:

Handspray
30 ml Wodka
3 Tropfen Zitronenmyrte (Backhousia citriodora)
3 Tropfen Ravintsara (Cinnamomum camphora Ct. Cineol)
3 Tropfen Zitrone bio (Citrus limon)
1 Tropfen Angelikawurzel (Angelica archangalica)
1 Tropfen Cistrose (Cistus ladanifer)
1 Tropfen Zeder (Cedrus atlantica)

die Rezeptur ist angelehnt an eine Rezeptur von Eliane Zimmermann, ich habe zusätzlich noch Angeliawurzel mit hineingetan, da diese dem Immunssystem gut "auf die Sprünge" helfen kann - auch dann noch wenn es schon angeschlagen ist.

Cistrose - Foto Sabrina Herber
Eliane hat noch folgenden Tipp den ich ganz vergessen habe:
und dazu noch unbedingt cistus tabletten (klick hier) (von pandalis, jetzt auch mit verbessertem orangengeschmack) als virenabwehr, wirkt sensationell.
Früher schmeckten die wirklich scheußlich, aber mit Orangengeschmack sind sie geschmacklich wirklich erträglich und vor allem hilfreich!

In diesem Sinne wünsche ich eine erkältungsfreie Zeit.




Dienstag, 20. Januar 2015

Zusätzliche Termine Duftkommunikation mit Christine Lamontain

Duftkommunikation und Duftkreismodell 

Zusatztermine:
07./08. Februar 2015
20./21. Februar 2015

Nach dem ersten Modul zur Zusatzqualifizierung zum Aroma-Gesundheitspraktiker mit Christine Lamontain mit dem Arbeitstitel Duftkommunikation, waren sich die Teilnehmerinnen einig, dass sie die Duftkommunikation und das Duftkreismodell (nach Martin Hengelein) weiter erlernen möchten.

Welch ein Seminar! Christine Lamontain brachte uns die Duftkommunikation anhand des Duftkreismodells nach Martin Hengelein näher. Selbst die "alten Aromahäsinnen" meist aus dem Pflegebereich waren so beeindruckt von dieser anderen Seite der Aromapflege! Nicht selten gingen bei den Riechübungen die Düfte ans Herz. Selten habe ich eine so beeindruckte Gruppe in Seminaren erlebt. 
 
Im Anschluss an das Seminar waren die Teilnehmerinnen sich einig:"Wir wollen MEHR!"  

Mein persönliches Erleben dieser zwei beeindruckenden Tage ist, dass ich mich in meiner Arbeit mit den ätherischen Ölen, der Umgangsweise und dem was ich meinen Seminarteilnehmern/innen vermittele genau richtig liege. Das der Wunsch nach ganzheitlichem Denken bei der Anwendung ätherischer Öle, sowohl im privaten wie auch im pflegerischen Bereich von größter Wichtigkeit ist, dass ich dies immer wieder betone und die Teilnehmer dafür sensibilisiere. Ausserdem verstehe ich nun auch bestimmte Reaktionen auf Düfte, ich kann sie einschätzen, sie einordnen und besser damit umgehen.
Diese Seite der Aromatherapie ist so unglaublich wertvoll und birgt ein riesengroßes Potenzial nicht nur im privaten Bereich, sondern auch in der Pflege und vor allem auch für Pflegende und die Gesundheitsprävention!

Danke an Christine für zwei sehr beeindruckende, lehrreiche und lebendige Duftkommunikations-Tage!


All diese Erfahrungen und das Feedback der Teilnehmerinnen hat nun Christine und mich dazu bewogen eine Seminarreihe mit diesem einzigartigen Angebot für Pflegende anzubieten.

Das Modul 1 Duftkommunikation kann nun auch unabhängig zur Zertifizierung zum Gesundheitspraktiker gebucht werden. Zusätzlich bieten wir ein Aufbaumodul zur Duftkommunikation und dem Duftkreismodell (nach Martin Hengelein) an.

Seminarreihe Duftkommunikation und Duftkreismodell 


Bei der Duftkommunikation und dem Duftkreismodell (nach Martin Hengelein) erlernen die Teilnehmer im Duftgespräch mit Unterstützung eines Riechtests über individuelle Reaktionen mit Ihren Klienten/Bewohnern/Patienten die passenden ätherischen Öle zu finden. Anhand von diesen  erkennen sie warum bestimmte Öle „passen“ oder auch nicht. Daraus kann sich ein besseres Verständnis für die momentane Situation von Klienten/Bewohners/Patienten entwickeln.  Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar verantwortungsvoll mit den Ölen und der Ölauswahl umzugehen, zudem erhalten Sie einen respektvollen Einblick in die "seelische Landschaft" des Anderen kennen.

Termine


Modul 1 Duftkommunikation und Duftkreismethode
23./24. Januar 2015 
07./08. Februar 2015
20./21. Februar 2015
22./23. Juni 2015
Aufbaumodul zu Modul 1
25./26. Juni 2015
Modul 2 Zertifizierungstage Gesundheitspraktiker

Voraussetzung Modul 1
06.-08. März 2015 
21.-23. Oktober 2015

Anmeldung und Informationen
info@vivere-aromapflege.de